Un lago impresionante. Titikakasee, Puno und Copacabana

Der höchste schiffbare See der Welt. Titicacasee. Peru und Bolivien teilen sich diesen See in etwa wie der Bodensee bei uns.

Kommend von Cusco Peru, stoppten wir zuerst in Puno und schifften zu den Floating Islands von denen es 64 gibt und auf denen das Volk der Urus leben. Heutzutage hauptsächlich vom Tourismus. Früher nutzen sie den gefangenen Fisch um andere Lebensmittel zu ertauschen.
Komplett untertauchen könnte man die Inseln, das Wasser ist halt nur saukalt. Die Inseln und auch die Boote werden mit dem Schilf gebaut. Die traditionellen Boote brauchen einige Tage zum Bauen und halten etwa 2 Monate. Die neue Generation, die Mercedes Benz Booten, bestehen aus recycleten Plastikflaschen und Nylon, halten dementsprechend länger und brauchen etwa einen Monat bis sie fahrbereit sind.

Nach dem kurzen Ausflug und einem Stempel mehr im Reisepass, geht’s zu Grenze. Meine dritte Grenze die ich an Land überquere. Wie auch zuvor, keinerlei Probleme oder spezielle Kontrollen. Lange Wartezeit gibt’s auch nicht.
Danach sind wir in Bolivien angekommen, im kleinen aber schönen, urlaubsfeeling-versprühenden Copacabana.
Direkt am See, der übrigens auf 3812m liegt. Unsere Unterkunft noch ein Stück höher mit wundervollem Blick auf den See.
Hier lässt sichs gut erholen von den letzen Tagen und vor den nächsten ereignisreichen.

Die Weiterfahrt in den Regierungssitz Bolviens, hat unglaubliche Ausblicke auf die Landschaft mit See und Bergen zu bieten. Und dann noch eine Überfahrt auf einer Nusschale zur anderen Uferseite. Auch der Bus darf auf so eine Nusschale, sieht sehr gewagt aus. Aber Mensch und Bus kommen gut am anderen Ufer an und wieder vereint geht’s weiter zum nächsten Ziel.

Meine letzten Monate habe ich schon viel erlebt, und auf diese letzten Tage kommt noch einiges dazu. Kaum zu glauben, dass es am Ende nur drei Monate gewesen sein werden.